Investition in die Zukunft: Stiftungsvorstand bewilligt Förderprojekte

Dank zahlreicher großzügiger Spenden konnte der Stiftungsvorstand der Stiftung AtemWeg insgesamt sechs Förderprojekte für das Jahr 2025 bewilligen.

Der Focus der Stiftungsaktivitäten liegt auch in diesem Jahr auf vielversprechender Grundlagenforschung im Bereich der schweren chronischen Lungenerkrankungen. Dabei geht es darum, die Mechanismen der Krankheitsentstehung auf molekularer Ebene zu verstehen und letztendlich gezielt therapeutisch ansetzen zu können. Ein weiterer Schwerpunkt ist immer mehr die Nutzung künstlicher Intelligenz bei der Analyse von Patientenwerten, um beispielsweise akute Verschlechterungen oder Abstoßungsreaktionen nach Lungentransplantationen vorhersagen zu können. So wird man in der Lage sein, frühzeitig eingreifen zu können. 

Bei chronischen, nicht heilbaren Lungenerkrankungen wie COPD und Lungenfibrose ist es essentiell für die Lebenserwartung, die Krankheiten früh zu erkennen und zu diagnostizieren, um den Krankheitsverlauf effektiv verlangsamen zu können, was den Patient*innen mehr Lebensqualität und sogar eine höhere Lebenserwartung schenken könnte. Daher fördert die Stiftung AtemWeg auch eine Aufklärungskampagne zur COPD-Awareness gleichzeitig mit einer Ambulanz zur Früherkennung von Lungenkrankheiten am LMU Klinikum München-Großhadern.