21. Dezember 2016

Munich International Autumn School (MIAS) für Lungenforschung 2016 ein voller Erfolg

Die Umsetzung der Forschung in die Praxis ist eine der größten Herausforderungen für die moderne biomedizinische Forschung. Dazu bedarf es qualifizierter Fachleute mit Expertise in den Grundlagen der Wissenschaft und in klinischer Medizin. Um einen tieferen Einblick in die jüngsten Entwicklungen in den Bereichen Lungenbiologie und Krankheitsforschung - an der Schnittstelle der Umsetzung von Forschung in die Praxis - zu erhalten, fand nunmehr, bereits zum vierten Mal, vom 14. - 18. November die interdisziplinäre Munich International Autumn School (MIAS) statt.  

Die Munich International School (MIAS) ist ein herausragendes Fortbildungsprogramm, das an den Standorten des Comprehensive Pneumology Center (CPC) abgehalten und von der Stiftung AtemWeg zur Erforschung von Lungenkrankheiten zusammen mit der CPC Research School Lung Biology Disease (Lungenbiologie und -krankheiten) organisiert und finanziert wird. Dieses Jahr wurde die MIAS vom DZL (Deutsches Zentrum für Lungenforschung) sowie von Boehringer Ingelheim finanziell unterstützt.  

15 Nachwuchswissenschaftler und Kliniker aus 11 Ländern wurden ausgewählt um an den Schulungsmodulen teilzunehmen, die sich von der Theorie bis hin zur Praxis erstreckten. Zudem hatten die Teilnehmer die Möglichkeit die aktuellen wissenschaftlichen Ergebnisse von weltweit führenden Experten in experimenteller und klinischer Pneumologie kennenzulernen und zu diskutieren, sowie sich mit den Forschungsfeldern der Wissenschaftler am CPC bekannt zu machen.  

 Vernetzung von Klinik und Forschung

„Während der MIAS möchten wir den Teilnehmern die Bedeutung der engen Vernetzung von Klinik und Forschung im Bereich der Lungenmedizin durch Beispiele am CPC zeigen“, so Prof. Dr. Jürgen Behr, Direktor der Medizinische Klinik und Poliklinik V am Klinikum der Universität München, Chefarzt der Asklepios Fachkliniken, sowie Vorstand der Stiftung AtemWeg.

Neben den Impulsvorträgen der renommierten externen Referenten berichteten auch klinische und experimentelle Projektleiter über ihre Forschungsergebnisse. Ergänzt wurden dieser theoretische Block durch praktische Schulungsmodule wie beispielsweise Primäre Zellkultur, De- und Rezellularisierung der Lunge, 3D-Lebendzellen und Gewebe-Bildgebung, Tiermodelle, Proteomik und auf Einzelzellen basierte Analysen der Lunge, bei denen die Teilnehmer selber im Labor aktiv wurden.

Ein drittes Modul der MIAS sind die sehr geschätzten Klinikbesuche in den Partnerkliniken des CPC. Auf den Visiten im Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München Großhadern und Innenstadt, sowie den Asklepios-Fachkliniken München-Gauting erhalten die klinischen und wissenschaftlichen Teilnehmer einen Einblick in die Patientenversorgung und die Herausforderung der klinischen Betreuung von Lungenpatienten.

Positives Feedback der Teilnehmer

 Das Feedback zur MIAS ist jedes Jahr äußerst positiv, so auch in diesem Jahr. Viele Teilnehmer bedankten sich bei der Stiftung AtemWeg für die Organisation und Einladung. "Mir persönlich haben die Expertengespräche sehr gut gefallen; auch war es äußerst interessant festzustellen, wie gut vernetzt die Lungenforschung hier in München arbeitet", meinte einer der Teilnehmer beim MIAS-Dinner gegen Ende der Veranstaltungswoche.

Neben der wissenschaftlichen und klinischen Arbeit steht auch die Netzwerkbildung bei der MIAS im Fokus – die geplanten Aktivitäten außerhalb ds CPC, die das Programm abrunden, so wie das Abendessen in gemütlicher Karibik-Atmosphäre bietet stellte eine hervorragende Gelegenheit sich mit den Rednern, den CPC-Wissenschaftlern und den anderen Veranstaltungsteilnehmern auszutauschen und zu vernetzen.

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